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Viele Menschen mit Behinderung wollen arbeiten, finden aber nur schwer einen Job.

Unbehindert arbeitenSie seien nicht leistungsfähig, dauernd krank und unkündbar, so ein weitverbreitetes Vorurteil. Doch wie schaut die Realität aus? Die Autorin Ursula Müller zeigt in ihrem Buch und Film "Unbehindert arbeiten - Wie Menschen mit Behinderung ihre Berufsziele erreichen" auf eindrucksvolle Weise, wie berufliche Inklusion gelingen kann.

„Meine Arbeit bedeutet für mich Glück und Erfüllung“, sagt Sreco Dolanc über seine Tätigkeit in einer Wiener Apotheke. Der gebürtige Slowene ist vermutlich der erste und einzige gehörlose Apotheker in Europa, der im Verkauf und in der Beratung arbeitet. Seine Chefin bewies mit seiner Anstellung nicht nur Mut und Engagement, sondern auch unternehmerischen Weitblick, denn sie eröffnete sich damit eine neue Kundenschicht, die gehörlosen Community. Ein Gewinn für beide Seiten und eines von vielen Beispielen in diesem Buch, das aufzeigt, wie Staat und Wirtschaft profitieren, wenn die von Österreich unterzeichnete UN Behindertenrechtskonvention umgesetzt wird, die besagt, dass alle Menschen ein Recht auf Arbeit und ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben haben.

Die pro mente Wien Fachbereiche Arbeit und Selbsthilfe haben die Autorin bei der Recherche unterstützt. Im Kapitel "Über Depressionen spricht man nicht" erzählt ein Mann über seine Erkrankungen Depression und Sozialphobie und wie ihm die pro mente Wien Selbsthilfegruppe Sozialphobie und die Ausbildung zum Peerberater dabei geholfen haben, seinen Beruf - trotz Erkrankung - bewältigen zu können.

Das Buch erschien am 04. Oktober 2018 im Mandelbaum Verlag.
Buch und Film werden am 18. Oktober 2018 in der Fachbuchhandlung des ÖGB Verlages in der Rathausstraße 21 präsentiert. Beginn ist 18.30 Uhr.


> Infos zur Buchpräsentation
> Teaser zum Film
> über die Autorin

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