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pro mente Angebote

 


I brauch an Doktor, du brauchst an Doktor. Wir lassen niemanden krepieren.
Ein starkes soziales Netz macht das möglich. Machen wir uns gemeinsam stark dafür. Wir gemeinsam.

Der Kampagnenstart der Initiative "Wir gemeinsam" von der Armutskonferenz ging am 10.04.2018 mit einer gut besuchten Pressekonferenz über die Bühne. An der Entwicklung und Aufbereitung der Kampagne war pro mente Wien maßgeblich beteiligt. Kern der Kampagne ist: "Ein starkes soziales Netz schützt und stützt die Mitte" - dieses Anliegen sprach auch der ebenfalls am Podium sitzende Mindestpensionist und Klient sowie freiwilliger Mitarbeiter von pro mente Wien, Karl Frank, an: Er verwies auf seine eigene Krankheit, die ihn schließlich arbeitsunfähig gemacht hat: “Ich habe vor 30 Jahren auch nicht gedacht, dass mich das einmal betreffen könnte. Es kann wirklich absolut jeden treffen. Dieser Gefahr muss man sich bewusst sein.”

Der Hintergrund dazu: Der Sozialstaat schützt und stützt die Mitte

Der Rückgang der Mittelschicht im Westen ist dort am stärksten, wo der Sozialstaat geschwächt und abgebaut wurde. Ersichtlich in den USA, Großbritannien oder Spanien. Bei einem genaueren Blick auf die Mitte werden unterschiedliche Teile dieser – oft fälschlicherweise als einheitlich dargestellten – Schicht sichtbar. DIE Mitte gibt es nicht, wie aktuelle Daten der Österreichischen Nationalbank zeigen.

Bezieht man neben Einkommen auch Konsum und Vermögen in die Analyse ein, dann zerfällt die Mitte in einen Teil mit Rücklagen und in einen ohne. Die untere Hälfte hat kaum nennenswerten Besitz. Wobei „Unten“ und „Mitte“ einander näher sind als „Mitte“ und „Oben“. Und das macht einen Riesenunterschied. Die untere Mittelschicht lebt nämlich solange in relativem Wohlstand mit Mietwohnung, Auto, Urlaub, Hobbies und Zukunftschancen für die Kinder, solange Systeme des sozialen Ausgleichs existieren. Ihre Lebensqualität wird durch den Sozialstaat möglich gemacht. Pensionsversicherung, Kranken- und Arbeitslosenversicherung, geförderte Mietwohnungen und öffentliche Schulen sichern den Lebensstandard und verhindern gerade in unsicheren Zeiten ein Abrutschen nach unten.

> zu den Themen der Kampagne

wir gemeinsam doktor

> aktiv werden und Kampagne teilen

Gemeinsam aktiv werden! Denn das Gemeinsame stärkt eine Gesellschaft mehr als das Trennende. Mit Plakaten, Free Cards und über Soziale Netzwerke soll die Botschaft unter die Leute gebracht werden. Die Slogans der Kampagne rücken die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt – unabhängig von deren finanziellem Background: “I brauch’ an Doktor – Du brauchst an Doktor. Wir lassen niemanden krepieren”, heißt es etwa auf einem der Sujets, das die gleiche Person in zwei verschiedenen (finanziellen) Lebensumständen abbildet. Nur wenn die Kampagne sichtbar gemacht wird, kann sie auf fruchtbaren Boden stoßen!

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